Diesen tollen DIY-Tipp schickte mir letzte Woche eine Freundin per Whatsapp: Pusteblumen haltbar machen. Ich las den Artikel, war total fasziniert, ließ alles stehen und liegen und lief los, um noch geschlossene Pusteblumen zu pflücken.
Wir wohnen hier direkt an einem Feld mit kleinem Weg, an dem immer wahnsinnig viel Löwenzahn wächst. Ich lief dorthin und traute meinen Augen nicht: am Morgen war wohl die Stadt da und hatte alles weggemäht. Was für ein Ärger.
Also brachte ich die Blumen am nächsten Morgen von der Hunderunde mit Heim.
Pusteblumen haltbar machen.

Alles was Ihr braucht sind:
- Löwenzahn, bereits verblüht, geschlossen, kurz davor eine Pusteblume zu werden
- Basteldraht
- eine Zange (für den Draht)
- eine Schere (um ggf. den Blumenstiel zu kürzen)
- Styropor oder einen Steckschwamm oder kleine Holzscheiben

In den Stiel der Blume steckt Ihr einen Draht und steckt diesen dann – wie ich es gemacht habe – in eine kleine Holzscheibe oder, wenn Ihr solche Scheiben nicht habt, in ein Stück Styropor oder einen Steckschwamm.
Ich habe in die Holzscheiben kleine Löcher mit einer Stecknadel gebohrt. Das ging ganz einfach.
Und dann… nach ein paar Stunden, welch Wunder…
öffnet sich die Blume zu einer Pusteblume.
Zwei Pusteblumen waren erst am nächsten Tag vollständig geöffnet.


Der oben erwähnte Blogartikel, in dem dieses DIY noch ausführlicher erklärt wird in dem es auch schönere Fotos gibt, ist von Irene vom Blog Strich & Faden.

Ich bin total fasziniert von diesem Schauspiel. Mittlerweile stehen acht aufgespießte Pusteblumen auf dem Esszimmertisch.
Und da ja morgen Muttertag ist und Ihr heute bestimmt noch einen kleinen Spaziergang unternehmt, habt Ihr gleich noch ein hübsches Mitbringsel. An den Stiel könnte man z.B. noch einen persönlichen Gruß oder einen schönen Spruch hängen. Ihr könntet aber auch einen schnelle Rhabarberkuchen backen. ;-)
Viel Freude beim Nachbasteln und Bestaunen dieses kleinen Wunders.
Liebe Grüße
Bine
