Was haltet Ihr von Zürich? Klingt gut. Da war ich mal vor 14 Jahren, kann mich aber kaum noch erinnern. Aber ich glaube, da ist’s schön!


2017 fuhren wir nach Paris, 2016 nach Berlin. Dieses Jahr hatten wir vier uns eigentlich Stockholm oder vielleicht Kopenhagen vorgenommen. Leider waren die Flugverbindungen in den Norden aber so doof – umsteigen hätten wir müssen; oder erst am späten Nachmittag los gekonnt. Passte uns alles nicht.


Was haltet Ihr von Zürich? fragte der Mann und wir drei antworteten: Ja, warum eigentlich nicht?



Gleich nach Ostern ging’s los. Am Dienstagnachmittag kamen wir in der Nordstraße in unserer Wohnung an, schoben die Köfferchen in die Zimmer, angelten nur die kurzen Hosen raus, den Rest können wir später auspacken und stürzten uns gleich ins Vergnügen. Oder besser: wir stürzten uns in die Erholung.

Bunte Häuser, strahlender Sonnenschein, blauer Himmel, Kopfsteinpflaster, eingebettet zwischen Uetliberg und Zürichberg, Straßencafés, gemächliches Treiben.


Zürich ist traumhaft. Einfach hübsch und sehr malerisch. Absolutes Städtereise-Kontrastprogramm, kein hektisches Abklappern bekannter Sightseeing-Tipps.
Als ich in den Wochen davor Freunden erzählte, dass wir zwei Tage in Zürich verbringen werden, antworteten die meisten: Oh, wie schön. Aber was kann man in Zürich besichtigen? Ähm…?

Wir lassen uns einfach überraschen. Ausserdem steht ganz oben auf dem Programm: Seele baumeln lassen.

Und das kann man in Zürich richtig gut, denn die Stadt liegt am Zürichsee – da ist das Urlaubsfeeling vorprogrammiert. Und so war es auch.
Am ersten Nachmittag bummelten wir kreuz und quer durch die Altstadt, setzen uns ans Ufer des Sees, schauten den Schwänen und hörten den Straßenmusikern zu. Das Wetter: fantastisch. Lass uns für immer hier bleiben.

Zürich – meist bezeichnet als Bank- und Finanzmetropole, was man im übrigen überhaupt nicht sieht – weil Hochhausbunker einfach nicht vorhanden, ist nicht nur bezaubernd sondern auch schwindelerregend teuer.
Deswegen sprangen wir am Abend, auf dem Weg zurück zur Wohnung, auch kurz in einen Coop rein und kauften Brot und Marmelade für die zwei kommenden Morgende.




Am zweiten, vollen Tag in Zürich, buchten wir eine Bootstour über den See und am Nachmittag eine Stadtführung. Das war toll, weil die Stadtführerin – eine gebürtige Zürcherin – einfach so leidenschaftlich und toll von ihrer Stadt erzählte und uns immer wieder auf dieses und jenes aufmerksam machte.


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Übernachtet haben wir im EMA House in der Nordstrasse. Die Wohnung war super groß – allerdings haben wir freundlicherweise ein Upgrade bekommen, keine Ahnung warum. In der kleinen Küche haben wir am Kaffee gekocht und ein einfaches Frühstück zubereitet. Bis zum See, runter in die Altstadt, läuft man ca. 20- 30 Minuten. Kein Ding also.

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Die (kleine) Bootstour – es gibt verschiedene Angebote – über den Zürichsee haben wir direkt am Ticketschalter am Bürkliplatz gebucht und die Stadtführung am Nachmittag im Tourismus Büro am Hauptbahnhof. Direkt gegenüber liegt auch der große Coop Lebensmittelladen, wo wir für`s Frühstück eingekauft hatten.


In meinem Zürch-Ordern habe ich nochmal so viele Bilder gespeichert, deswegen werde ich Euch demnächst noch weitere Aufnahmen aus Zürich zeigen.
Wart Ihr schonmal in Zürich?
Ich wünsche Euch einen schönen Montag!
Liebe Grüße, Bine
