~ Werbung für Weltbild ~ Bücher & Zimtherzen ~
Weihnachtsplätzchen, warmer Tee und ein gutes Buch – das alles ist für mich der Inbegriff von Gemütlichkeit. Leider nehme ich mir viel zu selten die Zeit, genau diese Gemütlichkeit zu zelebrieren, denn meist lese ich abends, vor dem Einschlafen. Kurz vor dem Einschlafen, so kurz, dass ich nur einige wenige Seiten schaffe. Tagsüber meint man ja immer, man habe keine Zeit für sowas. Das wäre ja Luxus. Am helllichten Tage Plätzchen futtern und dabei ein Buch lesen? Pfff.

Handy aus, Gemütlichkeit & Lesefreude an.
Ich muss doch was tun. Was Produktives!
Dabei ist das totaler Quatsch. Wir sollten uns viel öfter am Tag mal hinsetzen und lesen. Nur eine halbe Stunde lang in eine andere Welt eintauchen und alles um uns herum vergessen.
Würden wir uns mal die Mühe machen und all die Minuten zusammenaddieren, die wir damit verbringen, auf unser Handy zu schauen, Nachrichten zu lesen, Bilder zu liken, lustige Videos zu versenden, wir würden mit Sicherheit auf mehr als 30 Minuten kommen.

Also, warum nicht mal das Handy in den Flugmodus stellen und stattdessen lieber zu einem schönen Buch greifen? Wenn ich einmal in einer Geschichte drin bin, wenn ich die ersten oft verwirrenden Sätze hinter mir habe, die Protagonisten kenne und Feuer gefangen habe, dann ruft mich das Buch. Meist höre ich es nicht, denn es liegt oben auf meinem Nachttisch, die Zimmertüre ist geschlossen.
Nehme ich das Buch aber am Morgen mit in die Küche, lege es auf den Küchentisch oder am besten neben die Kaffeemaschine, dann höre ich es rufen. Statt es zu ignorieren, habe ich mir fest vorgenommen wieder mehr tagsüber ein paar Seiten zu lesen.
Als ich früher außer häusig gearbeitet habe, habe ich oft ein Buch mit ins Büro genommen. In der Mittagspause habe ich mich draußen auf ein Mäuerchen gesetzt und ein paar Zeilen gelesen– wenn ich nicht mit der Lieblingskollgin Sushi essen gegangen bin.

Ich habe mich darüber gefreut, dass Weltbild mich fragte, ob ich mich in deren Onlineshop ein wenig umschauen mag.
Bücher und ein bisschen Deko- was will ich mehr?
Ich entschied mich für zwei Krimis und einen Frauenroman (ist es eigentlich frauenfeindlich, wenn man von Frauenromanen spricht?). Dazu noch die hübschen doppelwandige Gläser, auf denen eingraviert “Genieße den Moment” steht und ein dreier-Set Plätzchendosen. Die sind teilweise schon gefüllt mit Zimtherzen, aber es ist noch Luft nach oben.

Das besondere an Weltbild ist, dass man dort viele Angebote findet, die es nur bei Weltbild gibt. Ich habe mir einige Bücher ausgesucht, z.B. die Familiensaga „Perlentöchter“ von Jane Corry , die es nur bei Weltbild zu kaufen gibt. Toll finde ich auch, dass hier Bestseller als Sonderausgaben erscheinen. „Selfies” von Jussi Adler-Olsen und „Schwarzwasser“ von Andreas Föhr gibt es nur bei Weltbild so günstig, mit einem anderen Cover, dafür aber mit bis zu 30% Ersparnis. Gerade das Cover von Schwarzwasser find ich viel schöner als das Original!
Neben Romanen, Krimis und Fachbüchern bietet Weltbild auch ein großes Sortiment an CD’s und DVD’s, Hörbücher sowie alles rund ums Wohnen und Leben an.

Für die hübschen Plätzchendosen habe ich Zimtherzen gebacken. Früher dachte ich ja immer, es wäre bestimmt total schwer und aufwendig Zimtsterne zu backen, dabei ist das Unsinn. Zimtsterne sind in null komma nix gebacken. Das einzige, was etwas schwierig ist, ist den Eischnee, bis in jede schmale Spitze, auf den Sternen zu verteilen. Also habe ich – faul wie ich bin- Zimtherzen gebacken.
Rezept: Zimtherzen
(ca. 40 – 50 Stück)
- 250 g Puderzucker
- 3 Eiweiß (Gr. M)
- 1 Prise Salz
- 400 g gemahlene Mandeln
- 1 Päckchen Vanillin-Zucker
- 3 TL Zimt
Puderzucker sieben (ja, das ist aufwendig und macht keine Freude, aber diesmal würde ich es wirklich tun). Eiweiß mit Salz cremig steif schlagen. Den Puderzucker esslöffelweise nach und nach einrieseln lassen. Zum Bestreichen der Sterne oder Herzen 6-8 EL Eischnee abnehmen und beiseitestellen.
Mandeln und Zimt mischen und unter den Eischnee heben. Fertig ist der Teig. Diesen nun 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Anschliessend den Teig auf dem Küchentisch ca. 0,5 cm dick ausrollen und Sterne oder Herzen ausstechen. Der Teig ist recht klebrig, Puderzucker oder Mehl helfen dabei, dass er nicht an den Backförmchen kleben bleibt. Einfach die Förmchen vor dem Ausstechen kurz in Puderzucker oder Mehl tauchen.
Den Teig so oft verkneten und ausrollen, bis nichts mehr übrig ist.
Zum Schluss den zu Beginn bei Seite gestellten Eischnee mit einem Pinsel auf die Sterne oder Herzen streichen und ab damit in den Ofen: 150° Grad – ca. 15 Minuten

Ich freue mich auf unseren Weihnachtsurlaub. Dann werde ich genau das zelebrieren: ein Buch lesen, Plätzchen futtern und heißen Tee trinken. Und ganz kühn habe ich schon heute einen guten Vorsatz für das neue Jahr gefasst: weniger Handy, mehr Bücher. Zwischendurch, immer mal wieder, ohne Wenn und Aber.
Liebe Grüße
Bine
