Ich war ziemlich aufgeregt, als wir, vorbei an der Engelsburg, zum Petersdom liefen. Ich finde es immer spannend und aufregend, wenn man bestimmte Gebäude schon 100 mal im Fernsehen gesehen hat und sie dann irgendwann in echt sieht. Sieht er wirklich so aus? Ist er tatsächlich so imposant? Oh ja, das ist er.
Der Petersdom in Rom.
Auf dem Weg zum Petersplatz wurden wir immer wieder angequatscht, ob wir Eintrittskarten kaufen wollen würden. Wir wimmelten alle Angebote freundlich ab. Erstmal so versuchen, dachten wir und reihten uns in die eeeewig lange Menschenschlange. Stunden würde es dauern, bis wir endlich drin sein würden. Also tanzte der Mann doch nochmal aus der Reihe und organisierte Eintrittskarten, die uns ermöglichten, sofort an der Schlange vorbei, in den Petersdom zu gelangen.


Wie ich im Nachhinein im Internet las, ist die Besichtigung des Petersdomes eigentlich kostenfrei, uns war es das wert, dass wir den Eintritt und damit schnelleren Zugang bezahlten.
Im Dom selbst kann man einen Audio Guide leihen, man kann aber auch nach einem W-Lan-Passwort fragen und wenn man eigene Kopfhörer dabei hat (hatte ich zum Glück!), dann kann man mit dem eigenen Handy und den Kopfhörern durch den Petersdom von einer Sehenswürdigkeit zu nächsten laufen. Der Audio Guide war toll, kurz und knackig, so wie ich das mag.


Alles haben wir uns nicht angehört- ehrlich nach dem 197. Papst, der da im Dom irgendwo begraben liegt oder dessen Statue zu bestaunen ist- hatte ich genug und wollte lieber hoch hinaus. Auf die Kuppel. Nach gaaaanz oben.

Was für eine Aussicht. Was für eine schwindelerregende Höhe. Toll! Ich konnte mich kaum los reißen, ging im Gänsemarsch am Gitter entlang, ließ meinen Blick in die Ferne schweifen und machte ein Foto nach dem anderen.

Nach der zweiten oder dritten Runde nahmen wir Abschied und gingen eine Etage tiefer- auf das Dach des Petersdomes. Seht Ihr die Menschen dort unten links? Da sind wir hin. Auf dieser Plattform gibt es sogar ein kleines Café! Wir kauften uns ein Nuss-Teilchen und einen Capuccino, setzen uns auf einen Mauervorsprung und streckten unsere Nasen Richtung Sonne.
Dass man auf dem Dach des Petersdomes Kaffee trinken kann, das hatte ich noch nie zuvor gehört oder gelesen. Absolut cooles Gefühl!


Die Sixtinsiche Kapelle und auch die Vatikanischen Museen haben wir nicht besucht. Ja, Museen sind interessant- aber ich bin ja so eine Städtetour-draussen-Guckerin. Museen und Ausstellungen betrete ich allerhöchstens beim zweiten Besuch einer Stadt oder nur, wenn es gaaanz doll regnet.
Ich verabschiede mich für ein paar Tage bei Euch, denn es sind Ooooosterferien und gleich geht’s los nach Berlin! Vielleicht quatschte ich zwischendurch mal in mein Handy und nehme Euch via Instagram Story mit.
Bis bald! Liebe Grüße, Bine
PS.: Ich hab’s zu meinem letzten Rom Beitrag schon geschrieben- die Mit der Veröffentlichung von Architektur und Denkmal- Fotos und der Panoramafreiheit in Europa ist das ja so eine Sache. Ich habe viele, teils unterschiedliche Informationen dazu im Netz gesucht und gefunden. Meist geht es um die kommerzielle Nutzung von Bildern, die untersagt ist. Dies beabsichtige ich nicht- im Gegenteil! Mit meinem Beitrag möchte ich meinen Lesern lediglich die schönsten Seiten Roms zeigen und sie vielleicht dazu anregen, ebenfalls einmal diese beeindruckende und vor Geschichte platzende Stadt zu besuchen. Alle Bilder sind privat und dürfen nicht weiter genutzt werden.
